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Betrug

Identitätsbetrug

Identitätsbetrug ist die vorsätzliche Verwendung der Identität einer anderen Person oder die Schaffung einer fiktiven Identität zum Zweck betrügerischer Handlungen. Er kann Identitätsdiebstahl, Identitätsanmaßung oder die Erstellung synthetischer Identitäten umfassen.

Identitätsbetrug gehört zu den am weitesten verbreiteten und kostspieligsten Bedrohungen im Finanzsektor. Er äußert sich in verschiedenen Formen: Identitätsdiebstahl (Verwendung der persönlichen Daten eines Opfers ohne dessen Wissen), Identitätsanmaßung (sich als eine andere Person ausgeben und deren Dokumente verwenden) und die Erstellung synthetischer Identitäten (Kombination realer und fiktiver Daten zur Schaffung einer nicht existierenden Identität).

Die Auswirkungen von Identitätsbetrug sind erheblich: Eröffnung betrügerischer Konten, Aufnahme von Krediten im Namen des Opfers, Geldwäsche, Steuerbetrug und Sanktionsumgehung. Für Unternehmen führt er zu direkten finanziellen Verlusten, regulatorischen Sanktionen und Reputationsschäden. Für Opfer kann er dauerhafte finanzielle und psychische Schäden verursachen.

Die Bekämpfung von Identitätsbetrug beruht auf einem mehrschichtigen Ansatz: Dokumentenprüfung (Dokumentenauthentifizierung), biometrische Überprüfung (Gesichtsabgleich und Lebenderkennung), Datenüberprüfung (Konsistenz mit amtlichen Datenbanken) und kontinuierliche Überwachung (Erkennung von Verhaltensanomalien nach Aufnahme der Geschäftsbeziehung).

Vorschriften

AMLD6DSGVOStGB § 263 (Betrug)StGB § 267 (Urkundenfälschung)

Praxisbeispiele

  • 1.Ein Betrüger verwendet die gestohlenen persönlichen Daten eines Opfers (Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer), um ein Online-Bankkonto zu eröffnen und einen Verbraucherkredit auf dessen Namen aufzunehmen.
  • 2.Ein kriminelles Netzwerk erstellt synthetische Identitäten durch Kombination echter Sozialversicherungsnummern mit fiktiven Namen und nutzt diese, um Kreditkarten zu erhalten, die sie nie zurückzahlen werden.
  • 3.Eine Person erscheint bei einem Notar mit dem gestohlenen Reisepass eines Dritten, um dessen Immobilie zu verkaufen. Die biometrische Überprüfung per Gesichtsabgleich entlarvt die Täuschung.

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